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VOGELGRIPPE

 

Der Erreger:

Die klassische Geflügelpest (Vogelgrippe) ist eine Seuche des Geflügels, ausgelöst durch den Virus-Subtyp Influenza H5N1, von der derzeit insbesonders Vögel jeglicher Gattung betroffen sein können.

Entgegen erster Aussagen wurden die Viren in den vergangenen Jahren auch auf Säugetiere und auf Menschen übertragen. Dies führte zu Todesfällen.

Das Virus A/H5N1 trat erstmals im Frühjahr 1997 in Hongkong in Erscheinung, was zu einem gewaltigen Hühnersterben führte. Seit 1997 wanderte der Erreger durch Asien und verbreitete sich infolge der dort herrschenden katastrophalen Hygienebedingungen rasant.

 

Verbreiterung des Virus:

Das Virus findet sich überwiegend in den Sekreten der Atemwege der Vögel und vor allem im Kot infizierten Geflügels. Infektiös bleibt das Virus im Allgemeinen mehr als 100 Tage in Flüssigmist, 30 bis 35 Tage in Kot und Geflügelfleisch oder bei 4° Celsius gelagerten Eiern, sowie sieben Tage bei 20° Celsius.

 

Übertragung auf den Menschen:

Die Übertragung auf den Menschen findet vermutlich hauptsächlich durch Einatmung virushaltiger Staubteilchen oder durch Tierkontakt bei mangelnder Händehygiene statt. Übergänge von Mensch-zu-Mensch dürften möglich sein, konnten aber bisher nicht nachgewiesen werden.

 

Krankheitssymptome beim Menschen:

Bei an Vogelgrippe erkrankten Menschen sind bislang nach einer Inkubationszeit von zwei bis maximal 14 Tagen bei Krankheitsbeginn zunächst folgende grippeähnliche Anzeichen beobachtet werden:

·        Extrem hohes Fieber

·        Husten

·        Atemnot

·        Halsschmerzen

·        Teils auch Durchfall, seltener Bauchschmerzen und Erbrechen

 

Im weiteren Krankheitsverlauf sehr oft:

·        Lungenentzündung (Pneumonie)

·        Magenbeschwerden

·        Darmbeschwerden

·        Erhöhung der Leberwerte

 

Gelegentlich entwickelten Patienten zusätzlich eine Nierenschwäche, die sich später bis hin zum kompletten Nierenversagen Kontakt steigerte. Häufig jedoch stellte sich tödliches Lungenversagen ein, oder einige der immunschwachen Erkrankten verstarben an Multiorganversagen.

 

Vorsichtsmaßnahmen sind angezeigt:

·        Jeglicher Kontakt mit Wildvögel ist zu vermeiden.

·        Vermeiden Sie Berührungen zwischen Ihren Haustieren und Wildtieren

·        Achten Sie darauf, dass Sie mit keinen Ausscheidungen (auch Speichel) von Tieren in Berührung kommen.

·        Melden Sie das Auffinden toter Tiere, belassen diese aber am Fundort.

·        Berühren Sie keine toten Tiere im Freiland, insbesonders Vögel.

·        Achten Sie auf Hygiene, waschen Sie Ihre Hände vor jedem Essen.

 

Weitere Informationen befinden sich auf der gemeindeeigenen Internetseite www.pressbaum.net unter „Pressbaum A – Z“

                                  

Autor: Wolfgang Kalchhauser – Freier Gemeinderat

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