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Frauenprojekte in Niederösterreich

 

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NÖ Frauentelefon
Seit 13.Dezember 2005, stehen unter der Telefonnummer 0800 800 810 an jedem Werktag zwischen 08.00 und 17.00 Uhr acht erfahrene Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen jenen Frauen, die Beratung suchen, zur Verfügung. Das Frauen-Telefon gilt als Anlaufstelle für Probleme aller Art.

 

 

Frauen haben Recht(e)
Deckblatt der Broschüre Frauen haben Recht(e)

Frauen, die in ihren privaten Beziehungen Gewalt erleiden, zu unterstützen, ist ein Kernbereich der Frauenpolitik. Ist eine Frau Opfer einer gewalttätigen Handlung geworden, kann sie auf ein bereits sehr engmaschiges Netz an rechtlicher und faktischer Hilfe zurückgreifen.
Rechte und Unterstützungsangebote können aber nur in Anspruch genommen werden, wenn die Betroffenen auch Kenntnis davon haben. Frauen, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind, diese Informationen zur Verfügung zu stellen, ist das Ziel der im Auftrag von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat erstellten Broschüre "Frauen haben Recht(e)", die nunmehr in der zweiten Auflage erschienen ist.
Ein umfangreicher Adressteil ergänzt die übersichtlich aufbereiteten fachlichen Informationen und gibt darüber Auskunft, welche Einrichtungen in jedem Bundesland für Beratung und Hilfe genützt werden können.

Broschüre Frauen haben Recht(e) 2- Auflage2005.pdf

 

 

Frauenprojektförderungen

Mit den Förderungen der Frauensektion des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen werden folgende Zielsetzungen verfolgt: 
  • Gesellschaftliche, rechtliche und ökonomische Gleichstellung von Frauen; 
  • Chancengleichheit für Frauen; 
  • Stärkung der Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Frauen im Hinblick auf die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern; 
  • Wahlfreiheit für Frauen und Mädchen hinsichtlich ihrer Möglichkeiten für eine eigen-verantwortliche und selbstbestimmte Lebensführung;
  • Integration von Frauen in das Berufsleben unter besonderer Berücksichtigung der Schließung der Lohn- und Gehaltsschere; 
  • Verringerung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass das von den verschiedenen Einrichtungen und Initiativen für Frauen und Mädchen geleistete Engagement auch von den jeweils anderen zu-ständigen Ressorts sowie von Ländern, Gemeinden und im Rahmen spezifischer EU-Programme durch entsprechende Förderungen anerkannt wird. Das Überleben der meisten frauenspezifischen Einrichtungen und Projekte ist daher meist erst durch das Zusammenwirken mehrerer Subventionsgeber gewährleistet. Seitens der Frauensektion des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen werden im speziellen folgende Maßnahmen gefördert: 

  • Beratung für Frauen und Mädchen bei sozialen, psychischen, gesundheitlichen, rechtlichen und ökonomischen Problemen; 
  • Beratung und Unterstützung beim beruflichen Ein-, Auf- und Wiedereinstieg unter besonderer Berücksichtigung der Schließung der Lohn- und Gehaltsschere; 
  • begleitende frauenspezifische Bildung und Qualifikation insbesondere hinsichtlich neuer Technologien, beruflicher Neuorientierung und Fort- und Weiterbildung; 
  • Enttabuisierung der Thematik "Gewalt" und Betreuungs- und Präventionsarbeit im Gewaltschutzbereich; 
  • Aktivierung des Potentials für Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit (Empower-ment); 
  • Bewusstseinsbildende und praxisbezogene Projekte zur Gleichstellung; 
  • Unterstützung von Projekten gegen Frauenarmut; 
  • Unterstützung von Projekten zur Integration von Frauen mit besonderen Bedürfnissen und Anliegen.

Unterlagen für Anträge auf Förderung erhalten Sie im

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Franz Josefs-Kai 51, 1010 Wien
Tel.: 01/711 00-3404
Fax: 01/711 00-3418
E-Mail: beate.ganahl@bmgf.gv.at

 

 

· Die Frauenlobby:

Sie entstand auf Initiative des Niederösterreichischen Frauenreferates und der Frauenbeauftragten des Niederösterreichischen Arbeitsmarktservice.

Die Frauenlobby wurde ins Leben gerufen, um die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen zu überwinden.

Dienstgeber der Niederösterreichischen Frauenlobby ist der Verein Jugend und Arbeit.

 

· Regionales Mentoring:

Dieses EU-Projekt entstand ebenfalls auf Initiative des Niederösterreichischen Frauenreferates. Es wurde 1999/2000 für Frauen in Politik und Öffentlichkeit ins Leben gerufen und strebt die gezielte Förderung von Frauen an.

„Lernen am Vorbild erfolgreicher Frauen und Männer“ so lautet das Motto dieses Projektes.
Durch engen persönlichen Kontakt mit den Mentoren erhalten die Schüler (Mentees) gute Einblicke in Frauen- und Männerkarrieren, wertvolle neue Kontakte, Tipps zur Förderung der eigenen beruflichen Laufbahn und vor allem persönliche Unterstützung durch die jeweiligen Ansprechpartner.

Wer Interesse hat kann sich direkt im Koordinationsbüro melden
info@regionalesmentoring.at

· Weitere Projekte:

  • Frauengesundheit - Seele, Geist und Körper
  • Bildung und Bewegung - Frauen auf dem Highway
  • Theater für Frauen
  • Wohlfühlwochenende am Bauernhof
 

Frauen in der Berufswelt:

Man glaubt es kaum, aber es ist wahr. Auch noch im 21. Jahrhundert gibt es Vorurteile gegenüber Frauen in der Berufswelt.

Innerhalb der EU ist Österreich das Land mit der zweitniedrigsten Arbeitslosigkeit. Die steigende Arbeitslosigkeit betrifft zum Großteil Frauen, die nach einer mehrjährigen Pause in ihren alten Beruf wieder einsteigen wollen. Aufgrund der familiären Verpflichtungen und aufgrund der wenigen Kinderbetreuungsplätzen sind diese Frauen nur schwer vermittelbar. 

Die österreichische Arbeitswelt ist überwiegend so organisiert, dass nur der Karriere macht, der 40 Stunden pro Woche verfügbar ist. Daher werden Frauen, die gleichzeitig auch Mütter sind für anspruchsvolle Positionen nicht berücksichtigt.
Dank einer Initiative der Einrichtung „Taten statt Worte“, müssen Frauen sich nicht mehr zwischen Familie oder Beruf entscheiden.

Seit 1998 werden in allen Bundesländern Wettbewerbe der Frauen- und familienfreundlichsten Betriebe durchgeführt. Dieser Wettbewerb verfolgt das Ziel, Betriebe zu frauen- und familienfreundlichen Maßnahmen zu motivieren, um dadurch den Mitarbeiter/ innen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Weitere Infos und Unterlagen erhältst du bei Taten statt Worte Regionalkomitee Interessensvertretung der Familien Tel: 02472/9005/16 495
e-mail: interessen@noel.gv.at

 

Frauen als Mütter

Gebote für Mütter:

  • Du sollst an deine Kinder glauben, auch wenn sie die unmöglichsten Lebenspläne haben; denn auch deinen Eltern haben die Knie gezittert, wegen deiner verrückten Ideen
  • Wie und mit wem deine Kinder ihre Sexualität leben, ob sie heiraten oder nicht oder ob sie sich scheiden lassen, ist ihr Problem. Nur wie du dich ihnen gegenüber verhältst, musst du verantworten.
  • Du sollst dich nicht einmischen, nur helfen, wenn du gebeten wirst und dafür keine Dank verlangen.

Spaß beiseite, es gibt sicherlich viele Mütter, die Probleme mit ihren Kindern haben und nicht darüber lachen können.

Für solche Situationen gibt es spezielle Einrichtungen, an die sich Mütter und auch Väter wenden können.


· Familienberatungsstellen in Niederösterreich

Familienberatung vom BMSG
Linzer Strasse 6 3100 St. Pölten
Tel: 02742/333/2517
Schwerpunkte: Schwangerschaftskonfliktsberatung, Familienplanung (einschl. einer gynäkologischen Untersuchung in der Beratungsstelle) psychologische Beratung bei verhaltensauffälligen Jugendlichen, Scheidungsberatung

 

Familienberatung vom BMSG
Josefstrasse 33d 3100 St. Pölten - Süd
Tel: 02742/77325
Schwerpunkte: Beratung und Vorbereitung werdender Mütter, Familienberatung

 

Verein Frauentreffpunkt Mostviertel
Wiener Strasse 47 3300 Amstetten
Tel: 07472/63297
e-mail-: frauentreffpunkt@aon.at 
Schwerpunkte: Familienplanung, Mutter-Kind-Beratung, Scheidung, Trennung, Gewalt in der Familie, sexueller Missbrauch, Paarberatung, Sexualberatung


Verein Freiraum
Wiener Strasse 4/9 2620 Neunkirchen
Tel: 02635/61125
Schwerpunkte: Scheidungsberatung, Beratung bei familiären Problemen. Familienplanung, Erziehungsberatung
 

Verein Wendepunkt
Raugasse 16 2700 Wiener Neustadt
Tel: 02622/82596, 82597
Schwerpunkte: Gewalt in der Familie
 

Verein Frauenforum
Bahnstrasse 73 2230 Gänserndorf
Tel: 02282/2638
Schwerpunkte: Familienplanung, Beratung bei Gewalt gegen Frauen und Kinder, Partnerschaftberatung, Erziehungsberatung,

 

Frauenreferat der Nö Landesregierung
Landhausplatz 1 3109 St. Pölten
e-mail: post.f3frauenreferat@noel.gv.at.
HomePage:
www.noel.gv.at

 

Kinderschutzzentrum St. Pölten/Neunkirchen/Wien

Diese Einrichtung bietet:

  • Telefonische und persönliche Beratung
  • Krisenhilfe bei Gewalterfahrungen
  • Information und Prävention
  • Abteilung für Psychotherapie

St. Pölten:
Bräuhausgasse 3/1 Stock
3100 St. Pölten
Tel: 02742/311 111
Fax: 02742/313 502
e-mail: ksz-stp@die-moewe.at
www.die-moewe.at

Neunkirchen:
Bahnstrasse 12
2620 Neunkirchen
Tel: 02635/66 664
Fax: 02635/ 66 444
e-mail: ksz-nk@die-moewe.at
www.die-moewe.at

Wien:
Börsegasse 9/1
1010 Wien
Tel: 01-532 15 15
Fax: 01-532 13 13
e-mail: ksz.wien@die-moewe.at
www.die-moewe.at

 

Gewalt gegen Frauen:

Darunter versteht man jede Geschlechtsbezogene Gewalt, die der Frau oder dem Mädchen körperlichen, sexuellen oder psychischen Schaden oder Leid zufügt oder zufügen kann.

Gewalt gegen Frauen/ Mädchen umfasst folgende Formen:

  • Misshandlungen
  • Sexueller Missbrauch
  • Gewalt im Zusammenhang mit der Mitgift
  • Vergewaltigung in der Ehe
  • Verstümmelung der weiblichen Geschlechtsorgane
  • Traditionelle, für die Frau schädliche Praktiken
  • Gewalt außerhalb der Ehe
  • Sexuelle Belästigung und Einschüchterung am Arbeitsplatz oder in der Gemeinschaft
  • Frauenhandel und Zwangsprostitution
  • Vom Staat ausgeübte, geduldete körperliche, sexuelle und psychische Gewalt
  • Verletzung der Menschenrechte ( Sexuelle Versklavung, erzwungene Schwangerschaft)

Zu den Gewalttaten gegen Frauen zählen auch Zwangssterilisation, erzwungener Schwangerschaftsabbruch, Tötung weiblicher Neugeborener und die vorgeburtliche Geschlechtsselektion

Besonders anfällig für Gewalt sind Frauen, die Minderheiten angehören. (Flüchtlingsfrauen, mittellose Frauen, arme auf den Land lebende Frauen, homosexuelle Frauen,…)

Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für Frauen/ Mädchen, die Opfer von gewalttätigen Handlungen sind?

Grundsätzlich solltet ihr euch nicht verstecken. Gebt zu, dass ihr Hilfe braucht. Denkt daran, dass ihr nicht schuld daran seid, wenn man an euch Gewalt verübt. Die Verantwortung liegt bei dem Täter und nicht bei euch.

Verschweigt nicht die Gewalttätigkeit eures Freundes, Mannes oder Bekannten/ Verwandten. Sprecht darüber mit Menschen eures Vertrauens. Sucht gemeinsam eine Lösung.
Ihr solltet euch auch über die rechtliche Lage informieren. Gesetz zum Schutz vor Gewalt in der Familie

 

In Notfällen wendet ihr euch an spezielle Einrichtungen:
· Interventionsstellen in Niederösterreich:

IST Niederösterreich 02742/31966
IST Zwettl 02822/53003 02822/53155
IST Wiener Neustadt 02622/24300 02622/24313

· Frauenhäuser in Niederösterreich:

Frauenhaus Amstetten 07472/66500
Frauenhaus Mistelbach 02575/5088
Sozialzentrum Mödling 02236/46549
Frauenhaus Neunkirchen 02635/68971
Frauenhaus St. Pölten 02742/366514

· Frauenberatungsstellen in Niederösterreich:

Elektra
Wenzel-Kaskar-Strasse 4
3100 St. Pölten
Tel: 02742/310 919

Unida Coaching
Wiener Strasse 87
3300 Amstetten
Tel: 07472/ 23407
e-mail:
coaching@unida.at

Frauentreffpunkt Mostviertel
Wiener Strasse 47/1
3300 Amstetten
Tel: 07472/63297
3300 Amstetten
e-mail:
frauentreffpunkt@aon.at

Frauenforum Gänserndorf
Bahnstrasse 73, II Stock
2230 Gänserndorf
Tel: 02282/2638
e-mail:
frauenforum.gsdf@aon.at

Frauen für Frauen
Kirchenplatz 1-2a
2020 Hollabrunn
Tel: 02952/2182
e-mail:
frauenberatung.hollabrunn@frauenfuerfrauen.at

Cassandra
F.Skribanygasse 1
2340 Mödling
Tel: 02236/42035
e-mail:
cassandra@computerhaus.org

Freiraum
Wiener Strasse 4/9
2620 Neunkirchen
Tel: 02635/61125
e-mail: freiraumfrauen@eunet.at
freiraumfrauen@utanet.at
frauenberatungsstelle.freiraum@utanet.at

Wendepunkt
Raugasse 16
2700 Wiener Neustadt
Tel: 02622/825596
e-mail:
wendepunkt@utanet.at

 

Es gibt auch noch einige andere Dinge über die man sich erkundigen sollte:

· Geld und Wohnung:

Frauen die nach der Trennung von ihrem Mann völlig mittellos sind (kein eigenes Einkommen haben, kein Arbeitslosengeld,..) haben bis zur Klärung der unterhaltsrechtlichen Situation vorübergehend Anspruch auf Sozialhilfe.

Die Höhe der Sozialhilfe und die Anspruchsvoraussetzungen unterscheiden sich in den einzelnen Bundesländern.

Auskunft erhältst du vom zuständigen Sozialamt deines Heimatbezirks.

· Familienbeihilfe:

Die Person, bei der die Kinder leben, hat auch Anspruch auf die Familienbeihilfe.

Weitere finanzielle Unterstützungen

Informationen dazu gibt’s bei den Jugendämtern über weitere finanzielle Unterstützungen staatlicher Stellen und über Geldaushilfen oder Sachspenden.

Tipp:
Das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen bietet unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Überbrückungshilfen zur Beseitigung oder Milderung der Notsituation.

· Telefon-Hotlines für Frauen:

Informationsstelle gegen Gewalt
Tel: 01/544 08 20
Unter dieser Wiener Telefonnummer erhältst du Auskunft über das österreichische Angebot an Frauenhäusern, Beratungsstellen usw.

Familienberatungsstellen
Tel: 0800/240 262 (zum Ortstarif)
Unter dieser Nummer kannst du Österreichweit die regionalen Familienberatungsstellen erfragen

Helpline gegen Männergewalt
Tel: 0800/222 555 (rund um die Uhr und gratis aus ganz Österreich erreichbar)

 

· Wichtige Links:

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