Die
e-Card als BÜRGERKARTENach Abschluss
des Versandes der e-card im November 2005 verfügt nun jeder
Österreicher und jede Österreicherin über einen jederzeit verfügbaren
„Schlüssel“ zum Gesundheitssystem und – nach Freischaltung der
Bürgerkarten-Funktion – auch über einen sicheren Zugang zu den
elektronischen Dienstleistungen der Verwaltung (E-Government).
Seit Oktober 2005 steht die Bürgerkartenfunktion auch auf der e-card
zur Verfügung. "Bürgerkarte" ist eine Zusatzfunktion für Ihre e-card.
Sie können damit auf freiwilliger Basis die e-card zu Ihrem
persönlichen elektronischen Ausweis machen, der komfortabel und sicher
von zu Hause aus für behördliche Verfahren und Abfragen mit
persönlichen Daten genutzt werden kann. Dokumente können damit rasch
und sicher übermittelt, Amtswege rund um die Uhr erledigt werden.
Voraussetzung dafür sind ein PC samt Kartenlesegerät sowie ein
Internetanschluss. Über das Kartenserviceportal bietet der
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger die
kostenlose Freischaltung der Bürgerkartenfunktion an.
Bitte verwenden Sie ausschliesslich die
Bürgerkarten Software trustDesk basic ab Version 2.5.0 !
e-Service: Kartenservice Portal
Datenschutzhinweis:
Beim Gebrauch Ihrer e-card ist das unbefugte Auslesen Ihrer
Stammzahl und Personenbindung durch die Karten-PIN
(4-stellig)geschützt. Das unbefugte Auslesen der
Sozialversicherungsnummer ist in folgenden Umgebungen geschützt:
- Bürgerkarten Software
IT-Solution trustDesk basic ab Version 2.5.0
- Bei Verwendung der Karte als
Krankenscheinersatz
Rollout der Gesundheitskarte erfolgreich
abgeschlossen
Das Österreich weit größte Gesundheitsprojekt – die
flächendeckende Einführung der Gesundheitskarte – ist erfolgreich
abgeschlossen. Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat zeigte sich bei
einer Pressekonferenz stolz über die Gesundheitskarte, deren
Verwirklichung "auch für mich ein großer persönlicher Erfolg ist."
"Mir ist es wichtig, dass die Menschen und ihre
Bedürfnisse im Mittelpunkt des österreichischen Gesundheitswesens
stehen. Die Vorteile der modernen Informations- und
Kommunikationstechnologien müssen allen Beteiligten zu Gute kommen. Für
sensible Daten gelten die höchsten Sicherheitsmaßstäbe."
Mit der Gesundheitskarte sei es gelungen, ein
Vorzeigeprojekt zu schaffen, das internationale Bewunderung genieße, so
die Gesundheitsministerin.
Links:
Presseaussendung
Alles zur Gesundheitskarte
Am 28. Februar 2005 startete
der Probebetrieb für die e-Card. Rund 100.000 Menschen im
Nordburgenland, darunter auch zahlreiche SVA-Versicherte, können
seither bei 80 Vertragsärzten die Krankenversicherungskarte anstelle
des Patientenscheines verwenden. Das Echo war bisher sehr positiv. Die
e-Card funktionierte von Anfang an ohne Probleme.
Österreichweite Einführung
Der Österreich weite Versand der neuen Krankenversicherungskarte startet
am 23. Mai. 8 Millionen Österreicher werden nach einem ausgeklügelten
Rollout-Plan mit der Karte versorgt. Jeder Krankenversicherte, vom
Kleinkind bis zum Pensionisten, erhält seine ganz persönliche Karte.
Eine logistische Höchstleistung, die natürlich ihre Zeit braucht. Bis
November werden alle Karten versandt sein, die Zeit des
Patientenscheines ist dann endgültig zu Ende.
In der e-Card steckt aber noch viel mehr als der elektronische
Krankenschein. Sie ist für die elektronische Signatur vorbereitet und
kann daher in Zukunft auch als Bürgerkarte verwendet werden.
Wann sind Sie dran?
NÖ-Auslieferungstermine
bei Klick auf das Bild
In etwa zeitgleich mit der Verteilung der Karten werden auch die Praxen
der Ärzte und sonstigen Vertragspartner der Sozialversicherung mit der
nötigen technischen Infrastruktur versorgt. So soll sichergestellt
werden, dass die Patienten ihre Karte möglichst vom ersten Tag an auch
verwenden können.
Keine Gesundheitsdaten auf e-Card
Die e-Card sieht vielen
Bankomat- und Kundenkarten sehr ähnlich. Auf der Vorderseite stehen
Name und Sozialversicherungsnummer, die Internetadresse der österreichischen
Sozialversicherung und die Telefonnummer der e-Card Serviceline. Dorthin
kann man sich bei Diebstahl und Verlust wenden. Eine neue Karte erhält
man in solchen Fällen rasch, unbürokratisch und gratis. Darüber
hinaus findet sich auf der Vorderseite der Datenchip, mit allen
notwendigen Daten zur Nutzung der Karte. Die e-Card ist als so genannte
Schlüsselkarte konzipiert. Sie ist für den Vertragsarzt der
Zugangsschlüssel zu Dienstleistungen und Daten, die auf den Rechnern
der Sozialversicherung zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass auf dem
Datenchip selbst ausschließlich die persönlichen Daten des
Karteninhabers wie Name, akademischer Grad, Geburtsdatum,
Versicherungsnummer und keinesfalls Gesundheitsdaten gespeichert sind.
So sind größtmögliche Sicherheit und der Datenschutz gewährleistet.
Die Rückseite gehört der Europäischen Krankenversicherungskarte.
Diese ersetzt den Auslandsbetreuungsschein für den Bereich der EU aber
auch für einige assoziierte Länder wie etwa die Schweiz oder Norwegen.
Übrigens: Ein Wechsel des zuständigen Versicherungsträgers
ändert nichts an der Gültigkeit der Karte. Eine neue Karte muss nur
dann beantragt werden, wenn sich die auf der Karte vermerkten persönlichen
Daten ändern.
Für SVA-Versicherte kostenlos
SVA-Versicherte zahlen bei
Inanspruchnahme eines Vertragspartners schon seit jeher eine
Kostenbeteiligung, meist 20 Prozent des Vertragstarifes; das schafft
Kostentransparenz und ist ein wichtiger Beitrag zur finanziellen
Leistungsfähigkeit der Krankenversicherung der Selbständigen. An
dieser Form der Kostenbeteiligung ändert sich durch die e-Card nichts.
Für SVA-Versicherte ist die e-Card selbst daher kostenlos, während die
meisten anderen Versicherten für ihre Karte ein Serviceentgelt zahlen
werden.
Sobald Sie Ihre e-Card bekommen haben, benötigen Sie grundsätzlich
keinen Patientenschein mehr. Während der Einführungsphase ist es
aber durchaus möglich, dass noch nicht alle Vertragspartner (Ärzte
etc.) mit der notwendigen technischen Infrastruktur ausgestattet
sind. Erkundigen Sie sich vorher bei Ihrem Arzt oder nehmen Sie zur
Sicherheit doch auch noch einen Patientenschein mit.
Serviceline für Fragen zur e-Card sowie
Diebstahls- und Verlustanzeigen:
Tel. 050124 33 11
Montag bis Freitag von 7.00 bis 19.00 Uhr
österreichweit zum Ortstarif.
Information durch
SVA
der gewerblichen Wirtschaft